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Was für ein Abnehm-Typ bist du? Mache den Test!

Food

Damit du dich nie wieder über Diäten ärgern musst.

Atkins Diät, Blutgruppen-Diät, Fit for Life, Metabolic Balance, Glyx-Diät, Trennkost, Krautsuppendiät, Montignac-Methode, Saftfasten, FDH oder Weight Watchers: Das Grauen hat so viele Namen! Oder anders formuliert: Jeder von uns kennt bestimmt eine besondere Diätform, hat sie selbst ausprobiert oder zumindest einmal bei Freunden miterlebt. Überhaupt ist „Diät“ ein echtes Unwort – aber dazu später mehr.

Bei Hervis kannst du mithilfe von ein paar Fragen herausfinden, welcher Abnehm-Typ du bist. Aber Achtung – dieser Artikel könnte eine Prise Ironie enthalten.

 

Diät – das Unwort und sein schlechter Ruf

Wusstest du, dass du das Wort „Diät“ mit ziemlicher Sicherheit falsch verwendest? Denn eigentlich bedeutet es nichts anderes als „Lebensweise“. Das klingt viel langfristiger und bodenständiger als Diät – und ist es auch. Anders als der Volksmund behauptet, zielt eine Diät nämlich nicht darauf ab, kurzfristig Gewicht zu verlieren. Ganz im Gegenteil! Es geht vielmehr um eine dauerhafte Änderung der Ernährungsgewohnheiten. Soll es tatsächlich um die paar Kilos zu viel auf den Hüften gehen, ist von der „Reduktionsdiät“ die Rede.

 

Finde heraus, welche Diät zu dir passt

Viele kleine Portionen oder lieber zwei große? Binge Eater oder totale Disziplin? Hormonaushalt unter Kontrolle oder total außer Rand und Band? Nach ein paar Fragen weißt du, welcher Abnehm-Typ in dir steckt.

 

Krautsuppen-Diät – für kulinarisch Anspruchslose

  • Dir macht es nichts aus, jeden Tag dieselbe Suppe zu löffeln?
  • Im Gegenteil: Du behauptest auch noch am sechsten Tag felsenfest, dass du nicht genug von der Krautsuppe bekommen kannst?
  • Dein Verdauungsapparat arbeitet einwandfrei?

Dann ist die Krautsuppen-Diät die richtige für dich. Sie gilt als eine der wirkungsvollsten Möglichkeiten, um schnell und unkompliziert Gewicht zu verlieren – außer Saftfasten vielleicht. Und das schon seit den 70er-Jahren. Normalerweise nimmst du bei einer Krautsuppen-Diät über eine Woche lang so viel dieses Gebräus zu dir, wie du magst. Ab und an darfst du auch zu frischen Früchten, Gemüse oder magerem Hühnerfleisch greifen. Warum die Krautsuppen-Diät so wirksam ist? Weil fast ausschließlich schlankmachende, entschlackende Gemüsesorten in den Kochtopf wandern. Darunter Kraut, Tomaten, Zwiebeln und Sellerie. Fatburner-Gewürze wie Paprika, Chili und Kümmel kurbeln zusätzlich die Fettverbrennung an. Wichtig: Bitte übertreibe es nicht, und begrenze diese Crashdiät auf maximal sieben Tage.

 

Trennkost - für Lebensmittel-Monks

  • Du hast schon immer gerne deinen Besitz (Legosteine, Klamotten, Bücher) nach Farben sortiert?
  • Du möchtest wirklich auf nichts verzichten, weder auf Pommes noch auf Schokolade oder Bier?
  • Ohne Ordnung geht in deinem Leben nichts?

Möglicherweise ist Trennkost für dich das Zauberwort! Die aus den 50er-Jahren stammende Ernährungsform besagt, dass man von allem so viel essen kann, wie man möchte (Stichwort: Pommes, Schokolade, Bier), jedoch nicht alles miteinander mischen sollte. Zum Beispiel keine Kohlehydrate mit Eiweiß, da diese im Körper unterschiedlich verdaut werden. Daneben gibt es noch die Gruppe der neutralen Lebensmittel, zu der Gemüse, Obst und Milchprodukte zählen. Diese Gruppe darf mit allen anderen Lebensmitteln kombiniert werden. Klingt kompliziert? Den Erfinder der Trennkost, Dr. William Howard Hay, können wir leider nicht mehr fragen, und wissenschaftliche Beweise fehlen ebenso. Aber tausende Trennkost-Fans schwören auf langfristige Erfolge mit dieser Diätform.

 

Metabolic Balance – für Furchtlose und die mit dem dicken Geldbeutel

  • Nadeln machen dir nichts aus?
  • Du hast so wenig Disziplin, dass du jemanden brauchst, der dir regelmäßig die Leviten liest?
  • Es macht dir nichts aus, für deine Traumfigur tief in die Taschen zu greifen?

Bestimmt bist du der Abnehm-Typ Metabolic Balance. Begründer Wolf Funfack beschreibt sein Programm übrigens nicht als Diät, sondern als ganzheitliches Ernährungsprogramm zur Gesundheitsförderung. Das Wunderprogramm basiert auf einer Ernährung, die individuell auf dich und deinen Stoffwechsel sowie deine Hormone abgestimmt wird. Dazu solltest du dir einen qualifizierten Metabolic-Balance-Berater (Stichwort: Kosten und Disziplin/Levitenleser) suchen und schon mit einem Blutbefund bei ihm auf der Schwelle stehen (Stichwort: Nadeln). Den braucht er nämlich, um 36 Blutwerte unter die Lupe zu nehmen und dir dein persönliches Programm aufzuerlegen. Coole Sache: ein Cheatday pro Woche, an dem du alles essen darfst, worauf du Lust hast.

 

Atkins-Diät – für Fleischfresser

  • Du hast eine Vorliebe für Schweinsbraten, Schnitzel und Steak?
  • Sport ist für dich Mord?
  • Fett flößt dir keine Angst ein – im Gegenteil – du liebst es?

Probier‘s doch mal mit der Atkins-Diät! In diesem Abnehmprogramm werden die Kohlehydrate einfach durch Fett und Proteine ersetzt. Du hast richtig gelesen! Kurz erklärt: Der Körper verbraucht täglich Energie und muss demnach Energie zu sich nehmen. Weil Eiweiß vom Körper nicht gespeichert werden kann, bleiben nur die aufgenommenen Fette zur Energiegewinnung. Durch ihren Abbau wird das Abnehmen begünstigt. Ist der Stoffwechsel einmal darauf eingestellt, hauptsächlich Fett zu verbrennen, sollte das Abnehmen ganz leicht fallen. Klingt verlockend? Vorsicht! Denn Ernährungswissenschaftler warnen vor einem Mangel an Vitaminen und Nährstoffen.


In der Atkins-Diät ist Fleisch Hauptnahrungsmittel

Saftfasten – für echte Masochisten

  • Feste Nahrung ist dir eigentlich ziemlich egal?
  • Und Hunger ebenso?
  • Dein Terminkalender ist nicht besonders voll, und du hast nichts vor, was körperliche Belastung bedeutet?

Gratulation, du bist der Typ Saftfasten. Ein Fels in der Brandung. Jemand, der echten Respekt verdient. Denn fünf bis sieben Tage lang wirst du beim Saftfasten weder feste Nahrung zu dir nehmen noch andere Lebensmittel, die Spaß machen oder ein Kauen erfordern. Erlaubt sind pro Tag eine Portion frisch gepresster Obst- und Gemüsesaft und ansonsten nur ungesüßte Kräutertees oder Wasser. Das Ergebnis der Prozedur: Dein Körper wird herrlich sauber sein und von allen giftigen Stoffen gereinigt. So eine Saftkur eignet sich also bestens als Start in eine dauerhafte Ernährungsumstellung. Wichtig dabei ist allerdings, dass du dir an den Fastentagen nicht allzu viel vornimmst, denn du wirst weniger belastbar sein.

 

Karottensaft und andere Gemüsesäfte sind beim Saftfasten erlaubt

 

Fit-for-Life-Diät – für Stunden- und nicht Kalorienzähler

  • Du knabberst viel lieber Gemüsesticks als Pommes?
  • Dein Leben ist so regelmäßig, dass du die Uhr danach stellen kannst?
  • Du liebst Obst und kannst nicht genug davon kriegen?

Die Fit-for-Life-Diät macht vor allem wegen ihrer schnellen Gewichtsreduktion auf sich aufmerksam. Die basiert jedoch auf zahlreichen Regeln, die gar nicht so einfach umzusetzen sind – und teilweise sogar zu Mangelerscheinungen führen können! Der Speiseplan besteht hauptsächlich aus Obst, weil die Begründer der Diät, Harvey und Marilyn Diamond, den Menschen als Frugivore einstufen, also im botanischen Sinn als „Früchtefresser“. Dazu kommt, dass der Tag in drei Phasen unterteilt wird, in denen jeweils gegessen werden darf – oder eben nicht.

 

 

Nun bist du dran! Wie nimmst du am liebsten ab – oder hast du sogar eine der vorgestellten Programme ausprobiert? Erzähl's uns auf Facebook oder Instagram.

 

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Kathi