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10 Stereotypen, die dir mit Sicherheit schon mal im Fitnessstudio begegnet sind!

People

Jeder, der schon einmal im Fitnessstudio war, kennt es: in den Pausen wird die Umgebung abgecheckt und siehe da, hier und da läuft einem dann ein Klischee-Fitnesssportler vor die Nase! Egal in welchem Studio man ist, sei es das super teure Premium-Fitness oder die 20-€-Muckibude – bestimmte Charaktere findet man einfach überall!

Wir stellen dir hier nun die prägnantesten Stereotypen vor, die dir mit Sicherheit schon einmal begegnet sind! Es sei vorweg gesagt, dass dies kein Angriff an diejenigen sein soll, die sich in einem Typ wieder finden. Jeder, der Sport macht, ist zu loben und zu respektieren. Der Artikel gilt lediglich der Unterhaltung! Viel Spaß :)

Die Fitchicks

Sobald sie den Raum betritt, lassen die schweren Jungs ihre Hanteln fallen und bekommen den Mund nicht mehr zu! Perfekt gekleidet und top gestylt betritt sie den Raum und macht filigran und anmutig zugleich ihre Übungen. Nur leider folgt recht schnell der Abturner, wenn sie sich danach nur noch vor dem Spiegel räkelt, um das perfekte Insta-Pic zu schießen. Getoppt werden kann das nur noch von der Model-Crew, die sich 1,5 Stunden vor dem Spiegel mit 30 Bauchübungen verausgabt und anschließend posted: „hartes Training mit den Mädels! #workhardplayhard #gymlife #fitnessaddict etc. 

Der Schreihals/ der Proll

Der Urknall war wahrscheinlich nichts gegen ihn hier: Egal wie groß und wie viele Etagen das Gym hat – man hört ihn immer. Es fängt damit an, wenn er sich sein schweres Geschütz aufbaut und seine Stimme langsam auf die kommenden Schreie vorbereitet. Es folgt die erste Wiederholung – er sammelt seine Kräfte. Ein lautes Stöhnen. Zweite Wiederholung – Vollgas. Dritte Wiederholung – ihr wisst was kommt. Und zum krönenden Abschluss werden die Gewichte gnadenlos auf den Boden geworfen. Trommelfell adé, aber hey, bühnenreif ist dieser Auftritt immer wieder!

Der Vergessliche

Der beliebteste Kunde eines jeden Trainers in einem Fitnessstudio – NICHT! Laut Gym-Knigge räumt man das Zeug weg, welches man genutzt hat. Das hat eigentlich noch nicht mal was mit Knigge zu tun, sondern sollte selbstverständlich sein. Die Betonung liegt auf sollte. Gerade diejenigen, die besonders schwer trainieren sind im Anschluss zu faul ihr Zeug wegzuräumen. Dann darf sich eben der/die nächste oder der Trainer damit rumärgern – NICHT COOL!

Der Besetzer

„Heute geh‘ ich mal am Vormittag trainieren, da ist ja nicht so viel los wie sonst…“ haha das ist wohl wahr, nur der sogenannte Besetzer macht es möglich, dass sich ein leeres Gym voll anfühlt. Du kannst nämlich kaum Geräte benutzen, da sie einfach von einer Person belegt werden. Machst du sie oder ihn dann auf die Unverschämtheit aufmerksam, bekommst du eine ausführliche, vermeintlich sportwissenschaftliche Erklärung für diesen Trainingsaufbau. Soso…

Die Bauch-Beine-Po-Ladys

Sorry Ladies! Einen prallen und wohl geformten Hintern bekommt man nicht, wenn man vor dem Spiegel irgendwelche exotischen Bewegungen mit möglichst wenig Gewicht macht. Muskeln wollen gefordert werden und brauchen Futter um zu wachsen! Also traut euch an die Langhantel und etwas schwerere Gewichte und macht ordentliche Squats und Deadlifts! Dann gibt’s auch den gewünschten Heck-Antrieb ;-)

Der Powerlifter

Gebt mir eine Langhantel, ordentlich Gewichtsscheiben und eine Bank – das war‘s! Angefangen wird mit tiefen Squats. 5 x 3 Wiederholungen, perfekt! Weiter geht’s mit Deadlifts. Die Technik ist einwandfrei und der Boden vibriert! Zum Schluss geht’s weiter zum Bankdrücken. Wie oft? – Täglich. Ein Power-Lifter mag es klassisch. Ihm sind alle anderen Trends egal, Hauptsache schwer und gut!

Die Pseudo-Sportler

„Mah, ich geh doch 3 mal die Woche für 2 Stunden ins Fitnessstudio und nichts tut sich! – Im Gegenteil, ich habe sogar zugenommen!!!“ Jaja, warum wohl? Weil der oder diejenige während des sog. „Trainings“ ständig nur am Telefon hängt und mit Leuten schreibt oder auf Instagram irgendwelche Fitness-Gurus stalkt! Halbwegs effektiv – wenn man bei diesem Fall davon sprechen kann – werden dann vielleicht 20 Minuten. Da man aber 2 Stunden im Gym war, kann man ja auch essen wie ein Profi-Sportler… Et voilà, das Gewicht steigt! Tja, selbst schuld! Da kann kein Fitnessstudio was für!

Der Neunmalkluge

Es ist durchaus lobenswert, wenn man sich informiert und für sich persönlich einen effektiven Weg zum Trainieren gefunden hat! Es gibt jedoch nicht nur EINE Möglichkeit zu trainieren und diese ist auch nicht für jeden was! Und wenn man trotz Gewichtheberschuhen oder Zughilfen einen Butt-Wink macht bei den Squats oder die Spannung im Rücken bei Deadlifts nicht halten kann, dann sollte man sich doch erst mal an die eigene Nase fassen, bevor die Mädels belehrt werden ;-)

Der Supplement-Freak

Typischer Anfänger-Fehler: Seit 3 Wochen Mitglied im Gym, die Grundübungen werden noch nicht beherrscht, aber das Thema Supplemente ist nicht mehr wegzudenken! Nach gründlicher Recherche gilt folgende Regel für den Erfolg: Man nehme vor dem Training einen Shake mit Glucose und Kreatin. Auf dem Weg zum Warm-Up mit den Cardiogeräten gönne dir eine Ampulle L-Carnitin. Für die nötige Energie beim eigentlichen Training füge dir ein paar Aminosäuren und den Isodrink zu. Während des Trainings werden die anderen Mitglieder dann noch über die Wirkung der einzelnen Supplemets aufgeklärt oder man tauscht DEN neuen Geheimtipp mit den anderen aus. Zu guter Letzt gönne dir einen Whey-Protein Shake und diverse Vitamine für eine optimale Regeneration für das nächste Schwätzer-Training. Achso, in der Massephase werden zum Abendessen dann Burger oder Pizza verdrückt… Mahlzeit!

Der Freitagabend Disco-Pumper

Freitagabend 22:30. Kurz bevor das Gym schließt müssen dringend nochmal Arme trainiert werden, um im Club die Girls zu beeindrucken! Bizeps, Trizeps und bisschen Schulter muss reichen! Also Jungs, seid schnell, denn kurz vor Feierabend kann es durchaus zu Engpässen an der Bizepsmaschine oder dem Langhantel-Rack kommen – von denen, die dort Langhantelcurls machen.

AutorIn
Nina